Eine Woche Yoga & Surfen in der Nähe von Lissabon

*Pressereise Endlich wieder Sand unter den Füßen spüren, einen leichten Sonnenbrand auf der Nase holen und stundenlang auf das Meer blicken. Gibt es etwas Schöneres? Eine Woche lang habe ich im Karma Surf Retreat in Figueira do Guincho verbracht. Eine Woche voller Erholung, Sonnenuntergängen, unfassbar gutem Essen, wundervollen Menschen und atemberaubender Natur. In den 7 Tagen lag ich allerdings nicht nur auf der faulen Haut. Ganz im Gegenteil. Wie der Name Karma Surf Retreat bereits vermuten lässt, kann man hier sehr gut surfen gehen aber nicht nur das. Was ich im Karma Surf Retreat erlebt habe und warum es mir schwer gefallen ist diesen Ort zu verlassen, erfährst du in meinem neuen Artikel.

Surf Retreat Trio in Portugal – Konzept & Surf Retreats in Lissabon und an der Algarve

Gegründet von den beiden Berliner Schulfreunden Timo und Jens, laden seit 2013 mittlerweile ganze drei schicke Surf Retreat Villen in Portugal zu unvergesslichen Yoga & Surf Erlebnissen ein. Du hast die Wahl zwischen den beiden Villen Guincho Villa, der Guincho Bay Villa im Raum Lissabon und der Algarve Villa im Südwesten der Algarve. In entspannter Atmosphäre teilen sich ungefähr zwölf Gäste eine Villa. In den Retreats werden u.a. Surfen, Yoga, Wandern, Klettern und Mountainbiken angeboten. Aufwachen mit atemberaubenden Ausblicken inklusive 😊 Die 2013 gegründete Guincho Villa in Malveira da Serra liegt ca. 10 Autominuten von der Guincho Bay-Villa entfernt, und bietet ebenfalls einen zauberhaften Meerblick.

Karma Surf Retreat in Guincho Bay Lissabon

Untergebracht war ich in der neuen wunderschönen Guincho Bay Villa, die seit 2018 ihre Pforten geöffnet hat. Das moderne und gleichzeitig gemütliche Anwesen thront auf einem großen Felsen im malerischen Figueira do Guincho, im Naturschutzgebiet Serra de Sintra nur ca. 35 Autominuten von Lissabon entfernt. Die einzigartige Aussicht mit unverbaubarem Blick auf den atlantischen Ozean und den Praia do Guincho ist einfach grandios! Den ganzen Tag hätte ich damit verbringen können die surrealen Wolkenformationen zu beobachten, wie sie langsam mit dem Meer verschwimmen, die Umgebung in ein Meer aus Wolken tauchen und in unzähligen Blautönen schimmern. Gleich bei meiner Ankunft fühlte ich mich an den Film „Das Schloss im Himmel“ von Hayao Miyazaki erinnert.

Karma Surf Retreat: Yoga Plattform

Die Guincho Bay Villa – Himmlisch schön in 50 Shades of Blue

Die Villa verfügt über 5 Zimmer und ein Apartment. Aus jedem Zimmer lässt sich ein hübscher Panorama Ausblick auf die wilde Küstenlandschaft genießen. Die herrliche Südlage sorgt den ganzen Tag für Sonne pur, vorausgesetzt es ist wolkenlos. Aber auch mit Wolken hat die Lage ihren Charme, mit dem fantastischen und schon fast mystischen Ausblick auf die Klippen und den Ozean, der zusammen mit dem Himmel in unzähligen wunderschönen Blautönen erstrahlt. Das Anwesen mit Naturgarten ist umgeben von wild-romantischer Küstenlandschaft.

Mitten in diesem Naturraum sind kleine Chillout Oasen und Rückzugsmöglichkeiten zu finden, wie beispielsweise das wundervolle Meditationsdeck, die große Yogaplattform unter freiem Himmel mit Meerblick oder die Hängematten am Pool. Hin und wieder sind auch mal Pfauenrufe aus dem Nachbargrundstück zu hören, was dem Anwesen schon fast einen exotischen Touch verleiht. Am großen Poolbereich befindet sich zudem noch eine gemütliche Holz Sauna sowie ein Whirlpool mit ebenfalls – wie sollte es anders sein- Blick auf den Ozean. Im großen Garten werden eigenes Gemüse und Kräuter angebaut, die Leonor in ihren leckeren Gerichten verwendet.

Karma Surf Retreat

Coliving & Coworking in der Nähe von Lissabon – Ortsunabhängiges Arbeiten im Karma Surf Retreat

Nicht nur für Surfer & Yogis, sondern auch für digitale Nomaden ist das Karma Surf Retreat eine interessante Adresse. Wer remote arbeiten kann und Lust hat eine Weile in der Nähe von Lissabon und Cascais zu wohnen, kann sich im Karma Surf Retreat für längere Zeit einquartieren und jeden Tag den sagenhaften Meerblick genießen. Langweilig wird es definitiv nicht, denn für die perfekte Work Life Balance kannst du hier Yoga machen, surfen gehen, die Sauna, den Pool sowie den Jacuzzi nutzen, die abwechslungsreiche Gegend erkunden und dabei auch noch gleichgesinnte Menschen kennenlernen.

Einrichtung – Modern, gemütlich & mit Liebe zum Detail

Bereits bei meiner Ankunft habe ich mich auf Anhieb wohl gefühlt. Das lag zumal an der warmen Begrüßung von der wundervollen Leonor, die ich gleich noch ausführlicher vorstellen werde, als auch an den hellen freundlichen Räumen der Villa. Jeder Raum ist mit Geschmack im mediterranen, ungezwungenen Stil und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet, weder überladen noch zu kühl. Schon beim Eintreten hast du sofort dieses wunderbare „Haus am Meer“ Feeling. Das liegt insbesondere an der großzügigen Ocean Lounge mit großem Esstisch und Lounge Terrasse. Während man an einem Weinchen, Tee der Kaffee nippt, blickt man aus den riesigen Panoramafenstern direkt auf den Ozean und den Praia do Guincho. Herrlich!

Der Wohn- und Essbereich besteht aus zwei großen Räumen. Im Unterhaltungsraum steht für die Gäste eine superbequeme, große Couch bereit. Der Raum ist zudem ausgestattet mit Videoprojektor, PC, TV, Jukebox, SONOS-Soundsystem und Billardtisch. Gemütlichen Spiele- und Filmabenden steht somit nichts im Weg 😊

Karma Surf Retreat Zimmer in der Guincho Bay Villa – Ohne Gedöns, mit Herz & herrlicher Aussicht

Die Zimmer in der Guincho Bay Villa sind ähnlich wie der Wohn- und Essbereich mit Liebe und im Zen-Stil eingerichtet – einfach, gemütlich und ohne Gedöns. 3 von den Zimmern bieten einen herrlichen Meerblick. Ich hatte das Glück im Zimmer 4 zu wohnen – mit fantastischer Aussicht auf die Pool Area sowie den Ozean. Zwei Zimmer verfügen über ein eigenes Bad, andere haben Shared Bathrooms, also Bäder die mit anderen Gästen geteilt werden. Die Villa beherbergt auch ein separates Apartment im Erdgeschoss mit eigenem Eingang – ideal für Familien oder aber auch für Remote Workers, die einen längeren Aufenthalt an diesem zauberhaften Ort planen.

Atmosphäre – Nicht daheim und doch zuhause

Kommen wir nun zur besonderen Atmosphäre im Karma Surf Retreat. Schon bei der Ankunft habe ich mich auf eine Weise „heimisch“ gefühlt, wie ich es selten an einem neuen Ort jemals erlebt habe. Das liegt vor allem am gemeinsamen Essen mit den anderen Gästen, als hätte man ein Haus mit guten Freunden gemietet. Zum anderen trägt insbesondere die wundervolle Leonor dazu bei, dass man sich auf Anhieb im Retreat wohl fühlt.

Gesundes Essen: Schlemmen wie bei Mama

Leonor ist nicht nur eine begnadete Köchin, sondern auch die gute Seele im Haus. Alles was sie zubereitet ist unfassbar lecker und mit so viel Liebe gekocht. Die Küche ist jederzeit offen und auch Leonor hat immer ein offenes Ohr für einen Plausch. Und ich glaube diese gute Energie eines liebevollen Haushalts macht sich auch im Essen geschmacklich bemerkbar. Daher wird das OM auch schon gerne mal durch ein genussvolles „Mmmmh“ beim Frühstück, Lunch und Abendessen ersetzt. Jeden Mittwoch gibt es zudem noch ein ausgezeichnetes Seafood Dinner mit mehreren Gängen. Täglich zaubert sie frische Köstlichkeiten und berücksichtigt dabei auch vegetarische und vegane Ernährungswünsche. Verwendet werden ausschließlich frische Zutaten, viel Gemüse, Obst und Kräuter. Das Frühstück ist ein Gedicht:  Selbstgemachtes Porridge, viele Früchte, darunter auch Papaya, selbstgemachte Marmelade und noch viel mehr.

Ideal für Alleinreisende, Paare und Familien

Ruhesuchende werden hier definitiv fündig, ohne sich einsam zu fühlen oder sich zu langweilen. Die ungezwungene, entspannte Atmosphäre macht das Karma Surf Retreat daher besonders für Alleinreisende interessant. Wer allein reist, findet schnell Anschluss, hat aber auch jederzeit die Möglichkeit für sich zu sein und den eigenen Aktivitäten und Reiseplänen nachzugehen. Die Guincho Bay Villa ist aber auch super für Paare und Familien geeignet. Denn wer bei “Surfen” nur an feierwütige Jugendliche denkt, war noch nicht in einem Karma Surf Retreat. Familien und Reisende mit Kindern können das Yoga & Surf Family Paket buchen. Während die Eltern entspannt die Surfstunden genießen, wird der Nachwuchs in der Villa oder am Strand betreut.  Oder ihr geht alle gemeinsam surfen. Je nach Alter der Kinder, können hier auch die Kleinen surfen lernen.

Yoga im Karma Surf Retreat

Yoga findet an fünf Tagen die Woche, jeweils morgens und abends statt. Die Yoga Session am Morgen ist perfekt zum wach werden sowie zum Aufwärmen vor dem Surfen. Die abendliche Yoga Runde ist hingegen ein idealer Ausgleich zum Erholen und Entspannen. Yoga und Surfen ergänzen sich übrigens ideal, da die Grundvoraussetzungen sich in vielen Punkten decken. Bei beiden Aktivitäten geht es um Balance, Flexibilität, Koordinierung, Kraft, Ruhe und Ausdauer.

Ich bin immer noch ganz aus dem Häuschen von den fantastischen Yogalehrerinnen, die verschiedener nicht sein könnten. Doch gerade dieser Mix macht jede Yoga Session auf ihre eigene Weise spannend und einzigartig. Lisette fokussiert sich beispielsweise auf die Prinzipien aus dem Hatha- und Yin-Yoga und berücksichtigt insbesondere auch die spirituelle Seite der Yogapraxis. Mit Silvia geht es besonders powervoll und energiegeladen in den Tag hinein. Ihr Lächeln ist einfach ansteckend! Und Isa hat mir so viele wertvolle Tipps und hilfreiche Korrekturen auf dem Weg gegeben, die ich definitiv weiterhin in meine Yogapraxis integrieren möchte. Und ja, ein intensiver Muskelkater war mehrere Tage lang mein treuer Begleiter. Denn plötzlich habe ich an Stellen Muskeln wahrgenommen, von denen ich gar nicht wusste, dass sie dort vorhanden sind.

Ausblick aus dem Yoga Raum

Surfen im Karma Surf Retreat – Von blauen Flecken und Glücksgefühlen

Vor meinem Aufenthalt im Karma Surf Retreat war ich nur einmal in meinem Leben surfen, damals vor über drei Jahren in Marokko. Doch gefühlt war das wieder eine Ewigkeit her und ich hatte schon fast vergessen wie viel Spaß es macht! Erneut hatte ich Herzklopfen in den Wellen. Aber meine Aufregung legte sich langsam Welle für Welle. Das lag aber vor allen auch an den geduldigen und erfahrenen Surflehrern Joao und André. „Spiel ein Lied im Kopf!“ sagte André zu mir und tatsächlich habe ich dank seinem Tipp geschafft, meine erste kleine Welle zu surfen. Surfen soll in erster Linie Spaß machen. Es tat gut dem Meer spielerisch zu begegnen und all die Anspannung des Alltags loszulassen, immer wieder vom Brett zu fallen und es noch einmal zu versuchen.

Wellness für Körper und Geist

Auch die darauffolgenden Tage stand ich schon wieder auf dem Board, zumindest versuchte ich es. Klar habe ich als Souvenir den ein oder anderen blauen Fleck davongetragen, aber die waren es mir definitiv wert. Denn die restliche Zeit des Tages nach dem Surfen war ich am Strahlen. Mehrere Stunden im Wasser zu sein, hat einfach etwas Belebendes, das sich fast nicht in Worte fassen lässt. Ich fühlte mich nach dem Surfen immer ein bisschen wie nach einer Wellnessbehandlung.

Klettern in Guincho und Umgebung

Schroffe Klippen und riesiges Granitgestein machen die Umgebung rund um die Guincho Bay Villa zum spannenden Abenteuergelände für Kletterfans. Ich selbst bin zwar nicht klettern gegangen, denn aus mir will in diesem Leben einfach keine Kletterin mehr werden, aber wer Freude daran hat, kann direkt an der Küste an großartigen Locations klettern gehen.

Wandern – Der Naturpark Sintra Cascais lässt Wanderherzen höher schlagen

Am zweiten Tag meiner Reise ging es mit zwei weiteren Gästen aus der Villa auf eine Wanderung zum Praia do Guincho. Entlang der Küste boten sich herrliche Panorama Ausblicke auf das Meer, einsame Fischer und verlassene Buchten. Nach ungefähr 1.30 h kamen wir am Praia do Guincho an und stärkten uns erst mal in der Bar do Guincho. So am Ozean, nippend am frischen Wassermelonen Saft konnte man es gut aushalten und das Leben fühlte sich trotz Pandemie schon fast wieder normal an.

Anta de Adrenunes – Durch Menschenhand oder auf natürliche Weise entstanden?

Auswahl an Sehenswürdigkeiten & Ausflügen in der Umgebung

Die Guincho Bay Villa ist ein guter Ausgangspunkt für zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten. Am flexibelsten bist du allerdings mit einem Mietwagen. Wo und wie du einen Mietwagen günstig buchen kannst, kannst du hier nachlesen. Besonders beeindruckt hat mich die Vielfalt an Sehenswürdigkeiten: Reisende erwartet eine bunte Palette aus historischen Städten, viel Kultur und Geschichte, abwechslungsreicher Natur und Traumstränden.

Sintra und der wohl bunteste Palast der Welt

In den Bergen der Serra de Sintra gelegen, gilt Sintra als eine der geschichtsträchtigsten Städte Portugals und als beliebtes Tagesausflugsziel. Seit 1995 gehört die Kulturlandschaft Sintra zum Weltkulturerbe der UNESCO. Zurecht, denn Sintra lädt zu einer Zeitreise ein, die gut und gerne auch mal länger als nur einen Tag gehen kann. Die Wahrzeichen der Stadt sind der Palácio da Vila und der farbenfrohe Pena Palast, der sich etwas außerhalb der Stadt befindet.

Und der Palacio de Pena ist definitiv der bunteste Palast, den ich jemals gesehen habe, vorausgesetzt wenn die Sonne scheint. Bei meinem Besuch durfte ich nämlich ein eher seltenes Bild erleben, denn der Palast war umhüllt von Nebel und Dunst. Schon fast schaurig war der Anblick und gleichzeitig überwältigend stimmungsvoll, wie die bunten Türmchen aus den Nebelschwaden empor ragten. Es sind nicht nur die vielen Farben des Schlosses, die auffallen, sondern auch die unterschiedlichen Baustile, die bewusst miteinander verbunden worden sind.

Unbedingt sehenswert ist auch der 85 Hektar große Park, der den Palast umgibt. Insbesondere die exotischen Pflanzen und Bäume, wie etwa die Riesenmammutbäume aber auch die Tuia Giganten, auch Riesen-Lebensbäume genannt, sind beeindruckend. Bei meinen Ausflügen nach Sintra hatte ich leider kein so großes Glück mit dem Wetter. Es war an beiden Tagen sehr neblig und verregnet, aber auch bei grauem Wetter entfaltet der Park einen ganz individuellen Zauber. Stellenweise habe ich mich wie in einem exotischen Regenwald gefühlt.

Geheimtipp Peninha Kloster und „Märchenwald“

Wenn ich an Portugal denke, kommen mir sofort Bilder von quirligen, bunten Städten am Meer, Surfern und kilometerlangen Traumstränden. Aber das Land hat noch weitaus mehr Facetten. Wie beispielsweise diese Geheimtipp Perle in Pena. Das Santuário de Peninha ist ein ehemaliges Kapuzinerkloster und befindet sich auf einem der höchsten Punkte in Serra de Sintra. Du findest das Kloster auf dem Weg von Guincho nach Colares, einer malerischen Strecke entlang der Küste mit einer üppiger Vegetation, die eher selten in der Gegend zu finden ist.

Das Santuário da Peninha besteht aus einer Kapelle, mehreren Ställen und einem Palast. Der Besuch ist kostenlos, leider ist der Palast für die Öffentlichkeit geschlossen aber ein Spaziergang um die Anlage lohnt sich auf jeden Fall. So einsam gelegen bietet das Kloster ganz viel Ruhe und traumhaft schöne Ausblicke über Pena, Cabo de Roca, Cascais, Praia do Guincho und bei besonders guter Sicht sogar über Lissabon. In der alten Kapelle herrscht eine besondere Atmosphäre voller Stille und Vergangenheit. Auf dem Boden lag ein altes vergilbtes Foto, das wohl weiterhin dort liegen bleiben möchte. In unmittelbarer Nähe vom Kloster befindet sich ein wunderschöner Wald, der sich ideal für erfrischende Wanderungen eignet. Ein schon fast verwunschener Ort, erfüllt mit dem Duft von Pinien und Eukalyptus. Ein feuchtes Mikroklima ermöglicht diesen großen Wald, der definitiv aus dem Landschaftsbild der Region herausragt. Seit ich in den Schwarzwald gezogen bin scheinen mich Wälder zu verfolgen. Aber das ist dann wohl selektive Wahrnehmung 😉

Spannend ist auch Anta de Adrenunes, ein ungewöhnlicher Dolmen, bei dem sich die wissenschaftlichen Geister scheiden, ob es sich bei den großen Steinblöcken wirklich um eine Megalithanlage handelt oder ob die Positionen der Steine auf natürliche Art und Weise entstanden sind.

Lissabon – Metropole, Fluss & Meer

Bunte Kacheln an den Häuserfassaden, verwinkelte Gässchen und die berühmte gelbe Tram 28:  Lissabon ist eine eigene Sehenswürdigkeit voller Sehenswürdigkeiten! Die Stadt, die auf sieben Hügeln errichtet worden ist, bietet ein kontrastreiches Programm zwischen Vergangenheit und Moderne. Vom Karma Surf Retreat im Guincho Bay erreichst du Lissabon in gerade mal 35 Minuten mit dem Auto. Von Cascais gibt es auch eine Zugverbindung nach Lissabon. Schon aus dem Flugzeug ist die imposante Hängebrücke zu erkennen, die mich jedes Mal an die Golden Gate Bridge erinnert.

Cascais – Zauberhafte kleine Küstenstadt

Cascais liegt nur knapp 12 Kilometer vom Karma Surf Retreat entfernt. Das ehemalige Fischerdorf ist heutzutage ein malerisches Städtchen mit vielen gemütlichen Restaurants, einer schnuckligen Altstadt und einem Fischerstrand, mit Postkartenmotiv Potential. Die direkte Strandlage aber auch die historischen Sehenswürdigkeiten ziehen jährlich zahlreiche Besucher nach Cascais. Das Städtchen und die Umgebung lassen sich super mit dem Rad erkunden. Bis 2016 konnte man Fahrräder kostenlos ausleihen, mittlerweile ist der Fahrradverleih zwar gebührenpflichtig, aber mit einem Preis für 3,90 € am Tag wirklich sehr moderat.

Cabo da Roca – Westlichster Punkt Europas

Eines der Highlights in der Region rund um Lissabon ist der Cabo de Roca, auch bekannt als westlichster Punkt Europas und Ende der Welt. Moment mal, Ende der Welt? Zumindest das vermeintliche „Ende der Welt“ rund 20 Kilometer von Lissabon entfernt und nicht zu verwechseln mit Cabo de São Vicente dem anderen „Ende der Welt“ in der Nähe von Sagres. Zugegeben, die Verwechslungsgefahr ist groß, denn beide Sehenswürdigkeiten stehen an Klippen und haben jeweils einen fotogenen Leuchtturm. Das Cabo de São Vicente ist allerdings der südwestlichste Punkt Europas und befindet sich an der Algarve. Aber nun zurück zu Cabo da Roca.

Wenn du meinen Blog schon länger liest, kennst du meine Faszination für Leuchttürme. Die ist auch ganz einfach zu begründen: Denn Leuchttürme befinden sich meistens in dramatisch schönen Landschaften und stehen für Orientierung, Sehnsucht und Hoffnung. Außerdem lässt es sich in der Regel in der Nähe von Leuchttürmen herrlich wandern und die Gegend erkunden. Genauso am Cabo da Roca. Die beste Zeit für einen Ausflug zu diesem Kap ist früh morgens bevor die Touristen kommen. Touristen sind ja bekanntermaßen immer die anderen 😉

Strände in der Nähe vom Karma Surf Retreat

Das Karma Surf Retreat ist von mehreren sehenswerten Stränden und wild romantischen Buchten umgeben. Die meisten Strände sind mit dem Auto gut erreichbar. Zum wunderschönen Hausstrand Praia do Guincho lässt es sich auch herrlich hinwandern. Die Wanderung führt an mehreren malerischen Buchten vorbei. Wir haben ungefähr 1.30 h gebraucht.

Praia da Ursa – Hidden Beach

Diesen Strand hätte ich super gerne gesehen, denn er gilt als einer der schönsten Strände der Region. Leider hatte es allerdings an dem Tag geregnet als wir hinwandern wollten. Der Abstieg zum Strand soll nicht ganz einfach sein, aber bei trockenem Wetter und mit festem Schuhwerk gut machbar sein. Eine gute körperliche Fitness ist dennoch Voraussetzung, da der Abstieg stellenweise wirklich sehr steil sein soll. Den Weg zum Strand erreichst du mit einem Auto (13 Minuten von der Guincho Bay Villa) oder mit dem Bus von Sintra nach Cabo da Roca. Das Busticket kostet ca. 4 Euro. Von dort kannst du nach dem “Praia da Ursa” Schild Ausschau halten und den Wanderweg zum Strand entlanggehen. 

Praia do Guincho – Atlantik pur!

Zum Hausstrand Praia do Guincho sind es nur ca. 5-10 Minuten mit dem Auto. Vor dem Strand gibt es direkt Parkmöglichkeiten. Aufgrund der hohen Wellen und der recht frischen Wassertemperatur von max. 19 Grad im Sommer ist der Strand nicht optimal zum Schwimmen geeignet. Aber es macht Spaß den Surfern zuzuschauen und die Landschaft zu genießen. Auf einer Düne mit Blick auf den Ozean liegt die hübsche Strandbar Bar do Guincho. In schönem Ambiente und windgeschützt gibt es hier für den kleinen oder großen Hunger leckeres Essen und erfrischende Getränke. Die Preise sind aufgrund der guten Lage etwas gehoben.

Praia do Guincho

Weitere Strände sind mit dem Auto in einem Radius von 20-30 Minuten erreichbar und es dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Mein Aufenthalt im Karma Surf Retreat Portugal

Wie du dir vielleicht vorstellen kannst, wollte ich gar nicht mehr abreisen, denn an dieser wundervollen Aussicht kann ich mich gar nicht mehr satt sehen. Aber auch am Surfen habe ich großen Gefallen gefunden und vermisse den Atlantik jetzt schon. Ich bin begeistert von der Gastfreundschaft, der Herzlichkeit der Hosts und wie viel ich in nur einer Woche erlebt und gesehen habe. Da ist es nur verständlich warum so viele Gäste immer wieder gerne zurückkommen an diesen wunderschönen, besonderen Ort. Auch für mich war es bestimmt nicht mein letzter Aufenthalt im Karma Surf Retreat. Das nächste Mal möchte ich auch noch gerne das Karma Surf Retreat an der Algarve besuchen.

Meine Top 10 Aktivitäten im Karma Surf Retreat

  1. Mit einem Glas Wein oder einer Tasse Tee aufs Meer schauen
  2. Von einer Welle überrollt werden
  3. Yoga am Morgen
  4. Frühstücken mit lieben Menschen
  5. Wandern gehen in der magisch schönen Natur der Serra de Sintra
  6. Lesen auf dem Meditationsdeck
  7. Die Wolkenformationen am Meer beobachten
  8. Die Gespräche mit Leonor
  9. Sauna mit Ausblick genießen
  10. Im Pool abkühlen

Weitere Impressionen von meiner Reise

Aussicht aus der Sauna in der Guincho Bay Villa
Aussicht aus der Sauna in der Guincho Bay Villa

Dieser Artikel ist in freundlicher Zusammenarbeit mit dem Karma Surf Retreat entstanden. Vielen Dank für die Einladung!