Persönliche Empfehlung, unbezahlte Werbung

Früher oder später steht fast jeder Reiseblogger vor der Entscheidung eine Drohne zu kaufen. Als ich mich vor circa einem halben Jahr mit dem Thema beschäftigt habe, wurde mir angesichts der Vielzahl an Marken und Modellen fast schwindelig. Damit es dir nicht so geht wie mir, möchte ich dir auf der Suche nach der passenden Einsteiger Drohne helfen.

Als Reisebloggerin sind für mich vor allem folgende Kriterien ausschlaggebend:

  • Der Preis: Da ich mich bislang noch nicht viel mit dem Thema Drohne beschäftigt habe und entsprechend vor dem Kauf auch keine Flugerfahrung sammeln konnte, sollte der Kaufpreis nicht allzu hoch sein und bestenfalls unter 500 € liegen.
  • Größe und Bedienung: Professionelle Drohnen wiegen schon mal gut und gerne ca. 900 Gramm (die DJI Mavic 2 Pro wiegt beispielsweise 907 Gramm) und passen nicht gerade in die Hosentasche. Für mich ist es wichtig, dass die Drohne kompakt und leicht zu transportieren ist.
  • Gesetzliche Reglementierungen: In Deutschland gibt es strikte Regeln und Anforderungen, die erfüllt werden müssen bevor du den ersten Flug mit deiner Drohne wagst. Hierzu zählt zum Beispiel die Kennzeichnungspflicht (eine feuerfeste Plakette, die den Namen und die Adresse des Eigentümers trägt). Diese Regelung gilt jedoch nur für Fluggeräte, die 250 Gramm oder mehr wiegen.

DJI Mavic Mini: Die Einsteiger Drohne unter 500 € und nur 249 Gramm Gesamtgewicht

Meine Wahl fiel auf die DJI Mavi Mini. Die Drohne ist das neueste Modell des chinesischen Drohnen-Herstellers DJI und wurde von vielen Testern und Vergleichsseiten als die beste Mini Drohne ernannt. Im Werbespot von DJI wird mit dem Slogan „Fliegen kann jeder“ geworben. Und dieses Versprechen hält der Hersteller in diesem Fall – die DJI Mavic Mini ist leicht sowie intuitiv zu bedienen und bereits nach kurzer Zeit hat man sich an die Bedienung gewöhnt.

Technische Spezifikationen: Nur 249 Gramm Gesamtgewicht, 2,7k Videoaufnahmen & 12 MP Kamera

Zusammengeklappt ist die DJI Mavic Mini kleiner als ein iPhone XR und wiegt nur 249 Gramm. Damit passt sie wirklich in jede Hosentasche und ist somit der perfekte Alltagsbegleiter auf meinen Reisen. Die extrem leichte Bauweise unterscheidet die Mavi Mini von vielen anderen Modellen. Geschafft hat dies der Hersteller dadurch, dass die Drohne fast ausschließlich aus Plastik besteht und auch nur sehr wenig Elektronik verbaut wurde (lediglich ein GPS Empfänger und ein paar Positionssensoren) – auf der Unterseite könnte man meinen, dass die Schlitze der Kühlung dienen, in Wirklichkeit hat auch dies nur Gründe der Gewichtsreduzierung.

Einige Fakten zur DJI Mavic Mini:

  • Gewicht: 249 Gramm (hierzu zählen Akku, Propeller und eine microSD-Karte)
  • Größe: 140 x 82 x 57 mm (Länge x Breite x Höhe)
  • Maximale Flugzeit: Bis zu 30 Minuten
  • Kamera: Videos in 2,7k QHD und Fotos mit 12 Megapixeln
  • Gimbal: Auf 3 Achsen stabilisiert für weiche Aufnahmen (nicht verwackelt)
  • Preis: 399 €

In der Kombo Variante bekommst du die Mavic Mini derzeit für 499 €. Der Unterschied besteht darin, dass hier ein praktisches Transport Case, ein 360° Propellerschutz und drei Akkus im Lieferumfang enthalten sind.

Ein weiterer Vorteil: Dadurch, dass die DJI Mavic Mini unter 250 Gramm wiegt, entfallen einige Regularien, die das Fliegen mit einer Drohne schnell kompliziert machen können. So zum Beispiel die „Pflicht einer Zulassung, Registrierung, Versicherung oder eines Führerscheins bzw. Sachkunden-Nachweises“ – diese richtet sich nach dem Gewicht. Unter 250 Gramm ist es nicht mehr vorgeschrieben eine feuerfeste Plakette auf dem Fluggerät anzubringen. Mit den 249 Gramm der DJI Mavic Mini unterschreitest du somit die Grenze und sparst dir das Anbringen einer Plakette.

Was du jedoch unbedingt beachten sollst: Egal wie schwer deine Drohne ist, eine Haftpflichtversicherung für eventuell enstehende Schäden solltest du unbedingt abschließen bzw. bei deinem aktuellen Versicherer anfragen, ob diese Kategorie an Drohnen (bis 250 Gramm) bereits in deinem Versicherungspaket enthalten ist. Bei meiner privaten Haftpflichtversicherung war diese glücklicherweise bereits enthalten.

DJI Mavic Mini: Kamera

Die stabilisierte Gimbal Kamera der Mavic Mini sorgt mit Videoaufnahmen in 2,7k QHD sowie Fotoaufnahmen mit 12 Megapixeln für wunderschöne Aufnahmen. Dies war natürlich für mich als Blogger und Fotoliebhaber eine der wichtigsten Kriterien – und ich muss sagen, ich bin positiv überrascht von der Qualität der Kamera. Insbesondere die Videoaufnahmen überzeugen durch den Gimbal, der auf drei Achsen stabilisiert ist und für weiche, gestochen scharfe Aufnahmen sorgt.

DJI Mavic Mini: Die Flugzeit

Durch das geringe Gewicht ist die Flugzeit der DJI Mavic Mini als sehr gut einzustufen. Sie wird vom Hersteller mit 30 Minuten angegeben. Bei meinen Flügen habe ich festgestellt, dass es natürlich darauf ankommt, ob man im Sportmodus fliegt oder nicht. Insgesamt bin ich jedoch mit der Flugdauer sehr zufrieden. Insbesondere wenn man das Kombo Paket mit mehreren Akkus hat, hat man genug Zeit zum fliegen.

Praktische Funktionen für Anfänger (Quick Shot)

Toll ist, dass die Drohne eine sogenannte Quick Shot Funktion hat. Mit dieser lassen sich eigentlich komplexe Aufnahmen per Knopfdruck selbst von Anfängern durchführen. Dies sind vorprogrammiert Manöver mit Videoaufnahme, wie z.B. Kreisen, Dronie, Rocket oder Helix. Im CineSmooth Modus lassen sich, wie der Name bereits vermuten lässt, butterweiche Aufnahmen durchführen (durch eine reduzierte Fluggeschwindigkeit sowie Gimbal Bewegungen für eine größere Präzision und Stabilisierung). Auch verfügt die Drohne über eine Return to Home Funktion.

Fazit

Für mich ist die DJI Mavic Mini die derzeit beste Mini Drohne auf dem Markt und die ideale Einstiegs Drohne. Sowohl vom Preis-Leistungs-Verhältnis als auch von den Ergebnissen und der Handhabung her.